Euro Dollar in Richtung 1,11 vor dem FOMC? Tradingwelt

Das Euro Dollar Kurs (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche den Angriff auf die 1,1300 USD je Euro Kurszone nicht geschafft und bildete ein technisches Doppel-Top aus. Der erneute Einbruch unter die 1,1200 USD je Euro war damit abzusehen. Die anstehenden EU-Parlamentswahlen, OECD-Prognosen sowie auf der US Dollar Seite das FOMC-Protokoll, könnten für weitere Impulse sorgen.

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OECD senkt weltweite Wachstumsprognose

Das Analysten-Gros ist derzeit deutlich pessimistisch gegenüber dem Euro Dollar Kurs (EUR/USD) eingestellt. Erwartungen an negative Konjunkturdaten und die Unsicherheit ausgehend von den Parlamentswahlen werden als einige der Gründe angeführt. Auf der US Dollar Seite wird das FOMC-Protokoll am Mittwoch veröffentlicht und es wird interessant, zu sehen, wie viele der Mitglieder die aktuelle Inflationsschwäche in den USA für vorübergehend halten.

Die OECD hat hingegen heute Vormittag überraschend ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr für einige Länder angehoben. Weltweit wurde diese zwar von 3,3 % auf 3,2 % nach unten revidiert, doch in der EU soll sich das Wachstum nun bei 1,2 % nach 1,0 % entwickeln. Auch für die USA wurde die Prognose von zuvor 2,6 % auf 2,8 % angehoben. Dennoch wurde die OECD nicht müde zu erwähnen, dass der Handelsstreit das Wachstum im Laufe des Jahres belasten könnte. Im Fazit bleiben die Prognosen der OECD daher vorerst wenig kursrelevant für den Euro Dollar.

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FOMC Protokoll im Fokus

Im Rahmen des FOMC Protokolls werden Marktteilnehmer darauf schauen, ob die Aussagen des FED Präsidenten, Jerome Powell, aus der letzten Konferenz, von anderen Mitgliedern bestätigt werden. Das Statement stimmte eine weniger dovishe Einstellung der FED an und die aktuelle Inflationsschwäche in den USA soll nur vorübergehender Natur sein. Dies belastet den Euro Dollar Kurs. In dieser Woche halten mehrere FED- und FOMC-Mitglieder ihre Reden.

So auch FED Mitglied Williams, der sich dahingehend geäußert hat, dass eine geringere Inflation ganz im Sinne der Politiker wäre. Der FED Vize Präsident, Clarida, vertritt ebenfalls die Meinung, dass ein Zinsschritt nur dann notwendig ist, sofern die Daten deutliche Verwerfungen anzeigen. James Bullard hingegen befürwortet einen Zinsschritt nach unten, um die Zielinflation der FED wieder anzusteuern. Die in diesem Fall wichtigen Mitglieder sind Williams und Clarida. Deren Aussagen lassen vermuten, dass eine zu dovishe Haltung im FOMC-Protokoll am Mittwoch eventuell nicht erwartet werden sollte, somit ebenso keine großen Erwartungen an Stabilität im Euro Dollar Kurs bestehen würden.

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EUR/USD Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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