EUR/USD Kurs wieder gen Süden, EZB bleibt dovish Tradingwelt

Das EUR/USD Kurs erholte sich im Vorhinein des EZB Statements und der Pressekonferenz in Richtung der 1,1300 USD je Euro, musste aber im Anschluss an die Pressekonferenz am Widerstand vorerst kehrt machen. Positiven Erwartungen an einen Rebound in der Konjunktur wurden seitens Mario Draghi nicht bestätigt.

EUR/USD Kurs nach EZB Pressekonferenz mit Schwäche

Die zuletzt positive Stimmung hinsichtlich eines Rebounds in der Konjunktur konnte EZB Präsident Mario Draghi leider nicht bestätigen. Die EZB bleibt beim Status Quo und erwartet erst im September einen möglichen Boden in der Inflationsentwicklung. Das angekündigte TLTRO Programm wurde dabei nicht konkret besprochen. Was das sogenannte „Tiering“ angeht, also die kurzfristige Zinsanhebung für Refinanzierungssätze, so müsste die aktuelle Lage vorerst weiter analysiert werden.

Was den Marktteilnehmern allerdings dovish entgegen sprang, war eine ziemlich allgemein gehaltene Aussage. Draghi sagte, nicht zum ersten Mal, dass man alle Instrumente nutzen würden, wenn es nötig wäre. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch in diesem Jahr zu einer Zinssenkung von 0,10 % kommen könnte, wurde vom Markt abrupt höher bepreist.

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Daten aus den USA können Erwartungen erfüllen

In den USA konnten Daten zu den Verbraucherpreisen allerdings überzeugen. Die Inflation stieg im Vergleich zum Vorjahr, per Monat März um 1,9 %, erwartet wurde ein Anstieg um 1,8 %. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,4 %, auch erwartet wurde ein Anstieg von 0,4 %. Heute Abend steht das FOMC Protokoll an. Im Rahmen der letzten FOMC Sitzung positionierte sich die FED noch dovisher als erwartet. Die Projektionen zeigten keinen Zinsschritt mehr in diesem Jahr an. Der US Dollar konnte sich allerdings trotzdem, kurz danach erholen. Möglicherweise im Zusammenhang mit einem erhöhten Brexit- und Handelskonflikt-Risiko.

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Kommt der nächste Fehlausbruch im EUR/USD Kurs?

Charttechnisch betrachtet, konnte das Währungspaar damit den harten Widerstandsbereich nicht überwinden und brach vorerst ein. Allerdings wird der EUR/USD Kurs noch durch die 1,1200 Kurszone gut unterstützt. Sofern diese hält, könnte es sich womöglich nur um eine kurzfristige Reaktion infolge der EZB handeln. Kann der US Dollar sich in den kommenden Tagen schwächer zeigen, wäre ein erneuter Anlauf in Richtung 1,1300 nicht gänzlich auszuschließen. Wird die Unterstützung allerdings unterschritten, könnte der Kursverfall dieses Mal weniger glimpflich ausfallen. Es wäre damit der fünfte Versuch die Zone nachhaltig zu überwinden.

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EUR/USD Kurs Chart auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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