• 12
    Sep

    Die türkische Lira stiehlt dem Euro die Show Tradingwelt

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    (DailyFX.de – Frankfurt am Main) – Zur Stunde wird der EUR/TRY vom Broker IG auf 6,2310 Lira taxiert. Damit liegt der Euro heute knapp 2 Prozent tiefer. Die türkische Zentralbank senkte den Leitzinssatz heute um 325 Basispunkte von 19,75 % auf 16,5 %.

    Das Lira-Paradoxon geht weiter und beflügelt die türkische Lira. Trotz des anhaltenden Handelskonflikts und der Zinsentscheidung der TCMB bleibt die Lira im Aufwertungsmodus und lässt sich nicht beirren. Aggressive Forex Händler wetten schon seit längerem auf eine Fortsetzung der Rallye.

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    Könnten Schwellenländer vom Handelskonflikt profitieren?

    In jüngster Zeit haben die Zentralbanken der Industrieländer begonnen, eine expansivere Politik zu verfolgen, da sich die globale Wirtschaftstätigkeit abschwächt und die Abwärtsrisiken für die Inflation zunehmen. Während diese Entwicklungen die Nachfrage nach Anlagen in den Schwellenländern wie z.B. der türkischen Lira und die Risikobereitschaft unterstützen, werden der zunehmende Protektionismus und die Unsicherheit über die globale Wirtschaftspolitik hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kapitalströme und den internationalen Handel gerade bei Schwellenländerwährungen genau beobachtet.

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    Türkische Makrodaten deuten auf eine moderate Erholung hin

    Die kürzlich veröffentlichten Daten deuten darauf hin, dass sich die moderate Erholung der Wirtschaftstätigkeit fortsetzt. In der ersten Jahreshälfte setzte sich der Beitrag der Nettoexporte zum Wirtschaftswachstum fort, während die Investitionsnachfrage schwach blieb und der Beitrag des privaten Konsums allmählich zunahm. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen zeigen trotz der Abschwächung der globalen Konjunkturaussichten weiterhin einen Aufwärtstrend, was auf eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit hindeutet.

    Insbesondere starke Tourismuseinnahmen unterstützen die Wirtschaftstätigkeit über direkte und indirekte Kanäle. Frühindikatoren deuten auf eine teilweise Verbesserung der sektoralen Diffusion der Wirtschaftstätigkeit hin. Künftig dürften die Nettoexporte zum Wirtschaftswachstum beitragen, und die allmähliche Erholung dürfte sich mit Hilfe des Desinflationstrends und der Verbesserung der finanziellen Bedingungen fortsetzen. Die Zusammensetzung des Wachstums wirkt sich positiv auf den Außenbeitrag aus. Es wird erwartet, dass sich die Leistungsbilanz weiter verbessert.

    Inflationsaussichten haben sich verbessert

    Die Inflationsaussichten haben sich weiter verbessert. Neben dem stabilen Kurs der türkischen Lira unterstützten, die verbesserten Inflationserwartungen und die milde Binnennachfrage die Desinflation der Kernindikatoren. Im August verzeichnete die Verbraucherinflation einen deutlichen Rückgang, wobei die Kerngüter-, Energie- und Nahrungsmittelgruppen einen Beitrag leisteten. Die Bedingungen der Inlandsnachfrage und die angespannte Geldpolitik stützen weiterhin die Deflation. Die zugrunde liegenden Trendindikatoren, angebotsseitigen Faktoren und Einfuhrpreise führen zu einer Verbesserung der Inflationsaussichten. Angesichts dieser Entwicklungen deuten die jüngsten Prognoserevisionen darauf hin, dass die Inflation bis Ende des Jahres voraussichtlich leicht unter den Prognosen des Inflationsberichts vom Juli liegen wird. Unter Berücksichtigung aller Faktoren, die die Inflationsaussichten beeinflussen, beschloss der Ausschuss daher, den Leitzins um 325 Basispunkte zu senken.

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    RSI und Keltner-Kanal im Fokus

    Charttechnisch setzt die Lira ihren intakten Abwärtstrend fort. Mit der Preisgabe der 200-Tage-Linie bei 6,3683 Lira setzten weitere bärische Impulse den Euro unter Druck. Zurzeit testen die Bären das untere Band des Keltner-Kanals bei 6,2109 Lira. Gelingt es dem RSI unterhalb der 48,5er-Markte zu notieren, könnten weitere Impulse den Trend bestärken und zu einem Bruch mit der Unterseite des Keltner-Bandes führen. Dabei könnte als nächstes der Unterstützungsbereich bei 6,10 Lira angepeilt werden.

    EUR/TRY Chart (Täglich)

    Quelle: IG

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